8 Tipps für Online-Händler fürs Weihnachtsgeschäft

8 Tipps: So machen Online-Händler an Weihnachten das Geschäft ihres Lebens

Das Weihnachtsgeschäft gehört zu einer der umsatzstärksten Zeiten des Online-Handels. Der durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Boom im Online-Handel dürfte sich auch im Jahr 2022 weiterhin fortsetzen. Der Online-Anteil am Gesamtumsatz im deutschen Weihnachtsgeschäft lag laut Statista im Jahr 2021 bei 20,7 Prozent. Im Jahr davor, dem ersten Jahr der Pandemie, lag der Anteil noch bei 16,8 Prozent.

Rund die Hälfte der deutschen Konsumenten sucht online nach Geschenken

Die Pandemie hat das Verhalten der Verbraucher maßgeblich beeinflusst. Und auch die neuen wirtschaftlichen Veränderungen, wie die Inflation und steigende Energiepreise, dürften dazu führen, dass Verbraucher noch stärker zu Online-Preisvergleichen und somit auch Onlinekäufen für das Weihnachtsgeschäft tendieren. 

In der Zeit vor Weihnachten steigt laut Google Insights das Suchvolumen online um knapp 20 Prozent und am Black Friday sogar um über 40 Prozent an. Rund 47 Prozent der deutschen Konsumenten holen sich online die Inspiration für ihre Weihnachtsgeschenke.

Das Umsatzpotenzial der Weihnachtszeit im Onlinehandel

Laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. erzielte der Online-Handel im Jahr 2021 einen Gesamtumsatz in Höhe von insgesamt 112,1 Milliarden Euro, was ein Umsatzplus zum Vorjahr von 2,4 Prozent bedeutet. Im Verhältnis zu den vorpandemischen Jahren ist das ein enormer Zuwachs.

Der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft: Black Friday und Cyber Monday

Die Schnäppchenjagd auf Weihnachtsgeschenke beginnt bei 47 Prozent der Kunden in Deutschland bereits vor dem Dezember. Immer mehr Konsumenten nutzen mittlerweile die Tage “Black Friday” und “Cyber Monday”, an denen Online-Händler mit speziellen Rabatten locken, um einen Teil ihrer Geschenke online zu erwerben. 

Vor allem die jüngeren Kunden gehen verstärkt online auf die Jagd nach Schnäppchen. Ganze 95 Prozent der Online-Konsumenten kennen den Black Friday mittlerweile. Der Cyber Monday ist mehr als 80 Prozent der Kunden bekannt und so plant ein Drittel der E-Commerce-Shopper die Angebote des Black Friday zu nutzen.

8 Tipps für E-Commerce-Händler für eine erfolgreiche Weihnachtszeit

Der zunehmende Wettbewerb und die immer größer werdende Nachfrage im Online-Handel erhöhen den Druck auf E-Commerce-Händler. Deshalb ist es sinnvoll, sich bereits rechtzeitig mit gut ausgearbeiteten Strategien auf das vierte Quartal vorzubereiten, um möglichst viel Gewinn zu schöpfen. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, um die Weihnachtszeit erfolgreich zu bestreiten:

1. Skalierbare & schnelle Anpassung der Produktbeschreibungen

Das Einkaufserlebnis für Kunden optimal zu gestalten, ist von enormer Bedeutung. Denn Kunden binden sich durch das Zufriedenstellen ihrer Bedürfnisse an das Unternehmen und bauen Vertrauen auf, wenn se ein positives Einkaufserlebnis haben. 

Durch Textautomatisierung kannst du tausende Produktbeschreibungen deines Online-Shops individuell auf Knopfdruck skalierbar auf verschiedene Anlässe, wie zum Beispiel Weihnachten, anpassen.

Deine Produktbeschreibungen lassen sich in drei einfachen Schritten automatisieren:

 

  1. Strukturierte Daten, wie Produktmerkmale und Informationen aus Datenquellen wie dem PIM-System, werden hochgeladen und bilden die Informationsbasis für die Produktbeschreibungen.
  2. In der Software von AX Semantics werden anschließend die Texte konfiguriert. Dort wird also entschieden, wie die hochgeladenen Daten in den Texten erscheinen sollen. Das gesamte Textdesign liegt in deiner Hand.
  3. Zuletzt kannst du für alle deine Datensätze Produktbeschreibungen auf Knopfdruck generieren. Dabei können die Inhalte so oft du willst aktualisiert und neu generiert werden.

Produktbeschreibungen lassen sich mithilfe von Textautomatisierung in kürzester Zeit und mit minimalem Aufwand saisonal anpassen. 

Aufwand mit und ohne Textautomatisierung

Du kannst jedem einzelnen Text auf Knopfdruck ein weihnachtliches Flair geben, indem du einzelnen Teilen ein Weihnachts-Wording hinzufügst. In unter 10 Minuten kannst du aus einer automatisch generierten Produktbeschreibung wie:

“Der Einbaugeschirrspüler XY von der Marke BOSCH ist jederzeit eine zuverlässige Küchenhilfe und entlastet den Alltag enorm, so bleibt mehr wertvolle Familienzeit. In nur einem Drittel der üblichen zeit reinigt und trocknet das TurboSpeed 20 Minuten Programm das Geschirr für die ganze Familie. Nach dem Abendessen das Geschirr erst lange einweichen? Nicht mit dem Intensivprogramm, denn dieses löst auch starke Verschmutzungen.”

eine automatisch generierte Produktbeschreibung mit weihnachtlichem Flair zaubern:

“Entspannte Festtage verspricht BOSCH mit dem Einbaugeschirrspüler XY. Familie, Freunde und Nachbarn – zu Weihnachten werden Gäste mit allerlei Leckereien verwöhnt. Um stets genug Geschirr parat zu haben, empfiehlt sich das TurboSpeed 20 Minuten Programm. Es reinigt und trocknet extra schnell. Gründlich und intensiv entfernt das Gerät selbst starke Verschmutzungen im Intensivprogramm – ideal nach dem Festtagsbraten, üppigen Menüs oder der Zuckerbäckerei zur Weihnachtszeit.”

Außerdem ist es möglich, Informationen wie ein verlängertes Rückgaberecht über Weihnachten oder Liefergarantien pünktlich zum Fest in alle gewünschten Produkttexte einzubauen – und nach Weihnachten auch automatisiert und schnell wieder herauszunehmen.

2. Eine optimale Vorbereitung des Fulfillment auf die Weihnachtszeit

Das Fulfillment stellt die Kundenzufriedenheit sicher und gerade jetzt, wo dem E-Commerce ein nie dagewesenes Weihnachtsgeschäft bevorsteht, ist es umso wichtiger, das logistische Setup zu optimieren, um Lieferengpässe vorzubeugen.

Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass

  • mit einem erhöhten Personalbedarf geplant wird
  • Lagerbestände aufgestockt sind und Produkte weit im Voraus auf Lager sind
  • Fulfillment-Kapazitäten erweitert werden, um die Stoßzeiten der Weihnachtszeit erfolgreich zu meistern
  • dem Kunden verschiedene Versandoptionen zur Auswahl stehen
  • die Retouren reibungslos abgewickelt werden können

 

Wird den vorangegangenen Punkten genug Aufmerksamkeit geschenkt und die entsprechende Vorarbeit für ein reibungsloses Fulfillment geleistet, kann das Potenzial der Weihnachtszeit im Hinblick auf die Logistik voll ausgeschöpft werden.

3. Sichtbarkeit des Online-Shops und der Produktseiten in Suchmaschinen optimieren

Damit Weihnachtsangebote von den Kunden gefunden werden, sollte die Sichtbarkeit des Online-Shops am besten über Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) erhöht werden.

Wir empfehlen, mithilfe von Keyword-Tools nach den relevantesten Keywords rund um den Begriff „Weihnachten“ zu suchen. Diese Begriffe können dann mit lokalen Angaben wie der Stadt oder anderen unternehmens-spezifischen Begriffen ergänzt werden. Die Verwendung von Long-Tail-Keywords, also die Kombination mehrerer Suchbegriffe, ist bei kleineren, eher unbekannteren Online-Shops von Vorteil, da generische Suchbegriffe in der Regel von Marktführern belegt sind. 

Generische Keywords sollten deshalb bei Bedarf eher über Kampagnen beworben werden, um Traffic zu generieren.

4. Marketingmaßnahmen rechtzeitig planen

Der richtige Zeitpunkt, um mit dem Marketing für Weihnachten zu starten, ist der frühe Herbst.

Im SEA-Bereich können Landingpages extra für die Saison gestaltet und über Kampagnen beworben werden. Eine weihnachtliche Stimmung lässt sich auch über den Online-Shop hinaus verbreiten. Beispielsweise indem Versandkartons und Klebebänder optisch angepasst und den Bestellungen kleine Überraschungen beigelegt werden. 

Außerdem gibt es eine Vielzahl an Marketingmaßnahmen, die dem Kunden die Geschenkesuche erleichtern eine Kaufentscheidung fördern:

  • Zusammenstellung von passenden Weihnachts-Bundles nach verschiedenen Themen
  • Last-Minute-Geschenkoptionen wie Gutscheine zum selbst ausdrucken
  • Geschenke-Ratgeber in Form von Blogbeiträgen
  • Garantierte pünktliche Lieferung zum Fest
  • Bestellung ohne Kundenaccount


Neben dem Erleichtern der Geschenke-Suche können Kunden auch mit Maßnahmen wie
Rabatt- und Gutscheinaktionen überzeugt werden. Im Optimalfall runden ein weihnachtlicher Timer, eine Anzeige des restlichen Lagerbestandes einzelner Produkte, Ermäßigungen für schwer lieferbare Produkte und Call-To-Actions wie “Bestelle in den nächsten zwei Stunden und erhalte deine Lieferung bereits morgen” einen gut ausgearbeiteten weihnachtlichen Online-Shop ab.

5. Die Customer Experience verbessern

Da Besucher einer Website meistens auch mögliche Neukunden sind, ist der erste Eindruck des Online-Shops von großer Bedeutung. Um den Kunden ein bestmögliches Einkaufserlebnis zu bieten, sollten einige Prozesse optimiert werden:

Eine gute Product Experience ist unerlässlich für eine positive Customer Experience

Die Basis für eine gute Customer Experience (CX) ist eine positive Product Experience (PX). Nur wenn der Kunde alle benötigten Informationen erhält und sich individuell angesprochen und abgeholt fühlt, erfolgt eine Bindung an das Unternehmen. Als Grundlage für eine gute PX dienen vor allem aussagekräftige und inhaltsreiche Produktbeschreibungen, die im E-Commerce oft den einzigen Kontakt vom Kunden zum Produkt darstellen. Es gilt also, den Konsumenten mit einer optimalen und am besten auf ihn individuell abgestimmten Produktbeschreibung in kurzer Zeit zu überzeugen. So entwickelt er Vertrauen in das Produkt und das Unternehmen. Durch eine positive CX trifft er schließlich eine Kaufentscheidung.

Optimierung von Bestellprozessen

Der Bestellprozess sollte so einfach wie möglich und innerhalb weniger Klicks realisierbar sein. Ist die Website benutzerfreundlich aufgebaut und der Einkauf leicht gestaltet, wird der Kunde auch in Zukunft gerne im Online-Shop kaufen.

Den Online-Shop M-Commerce-gerecht gestalten

Da immer mehr Menschen über ihre mobilen Endgeräte Einkäufe tätigen, ist es von großer Bedeutung, den Online-Shop Mobile Commerce (auch M-Commerce) gerecht zu gestalten. Mobile Commerce steht dabei für den Internethandel, der über verschiedene mobile Endgeräte abläuftFür Online-Händler gilt es, sich auf diese Art des Einkaufens einzustellen. Dies geschieht indem sie Websites mit Bildern und Texten so aufbauen, dass sich diese an die Bildschirme von Smartphones, Tablets usw. anpassen und somit auch in der mobilen Ansicht nutzbar sind.

Die Ladegeschwindigkeit der Website beeinflusst die CX

Die Ladezeiten der Website haben einen großen Einfluss auf die Kundenzufriedenheit. Die Ladegeschwindigkeit beeinflusst die CX maßgeblich. Sie kann Kunden in der stressigen Weihnachtszeit schnell dazu bringen, auf einer optimierten und schnelleren Website weiter zu shoppen. Mit Tools wie Google PageSpeed kann einfach überprüft werden, wie gut der eigene Online-Shop für die Weihnachtszeit gerüstet ist.

6. Alle vier Käufertypen im Weihnachtsgeschäft ansprechen

Werbemaßnahmen sollten über einen längeren Zeitraum ausgerichtet werden, sodass alle Käufertypen angesprochen werden. In den Weihnachtskampagnen ist es also am besten, alle vier Käufertypen  einzubeziehen:

Die vier Käufertypen

7. Kunden nach den Feiertagen mit Rabatten und Gutscheinen locken

Weihnachten hört nicht am 26. Dezember auf. Die Zeit nach Weihnachten bis Neujahr und auch den Wochen danach bietet ein großes Umsatzpotenzial. Es werden Gutscheine und Geld verschenkt. Die Menschen sind ausgelassen, glücklich und zufrieden und tauschen sich mit ihren Liebsten über die erhaltenen Geschenke aus. Genau an diesen Tagen empfiehlt es sich, mit speziellen Rabatten und Angeboten zu werben, um auch noch in den letzten Tagen des Jahres ein gutes Geschäft zu machen.

8. Service und Information

Da sich einige Kunden bereits früh auf die Suche nach Weihnachtsgeschenken begeben, ist es sinnvoll, diese rechtzeitig über verschiedene Angebote zu informieren. Über personalisierte Newsletter, die eigene Website, Social Media und Anzeigen setzt du Kunden über Geschenkideen, Rabattaktionen und Produktneuheiten in Kenntnis. In Form von Expresslieferung, einer verlängerten Umtauschfrist, dem kostenlosen Verpacken der Produkte als Geschenke oder Gutscheinen können auch die letzten Kunden zum Kauf überzeugt werden.

Sollten trotz personalisierter Produktbeschreibungen und einer optimierten Website noch Fragen beim Kunden offen sein, ist ein gut erreichbarer Kundenservice unerlässlich. Kunden sollten das Unternehmen über verschiedene Wege kontaktieren können und bestenfalls nach kürzester Zeit eine Antwort erhalten oder einen Ansprechpartner erreichen können. Die einfachste Möglichkeit besteht dabei in einem automatisierten Ansprechpartner wie einem Chatbot. Denn Kunden können sich dann direkt über die Homepage mit ihren Fragen an den Bot wenden und erhalten umgehend eine Antwort, ohne dass der Aufwand direkt mit Personalkosten verbunden ist.

Fazit

Die Zeit rund um Weihnachten bietet für Online-Händler ein enormes Potenzial, das mit der richtigen Vorbereitung und durch die Anwendung unserer Tipps voll ausgeschöpft werden kann. Durch eine genaue Planung kann die Herausforderung der Weihnachtszeit erfolgreich gemeistert und auch ein Fundament für die darauffolgenden Monate gelegt werden.

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