Ecommerce Personalisierung

Die beste Personalisierungssoftware für den E-Commerce

Ja, es gibt wirklich viel zu viele “Best of”-Artikel. Doch diesen hier konnten wir uns nicht verkneifen, denn das Thema ist einfach zu wichtig!

Warum?

Weil Personalisierung im E-Commerce den Umsatz von Unternehmen um bis zu 15% steigern kann.

Künstliche Intelligenz (KI) hat den E-Commerce grundlegend verändert, denn Online-Shops können (potenzielle) Kunden inzwischen ganz individuell ansprechen. Onlinehändler, die keine Personalisierungssoftware verwenden, können kaum mehr mit der Konkurrenz Schritt halten.

Aus diesem Grund sind dutzende Anbieter für Personalisierungssoftware im Bereich E-Commerce im Internet zu finden. All diese Software-as-a-Service-Programme versprechen, Unternehmen auf das nächste Level zu heben. Und viele tun das tatsächlich sehr erfolgreich.

Aber welche Software ist die beste?

Das hängt von den Bedürfnissen deines Unternehmens ab. Wir werden im Folgenden erklären, warum AX Semantics die beste Lösung für die meisten E-Commerce-Unternehmen ist. Zudem stellen wir einige andere interessante Anbieter von Personalisierungssoftware vor.

Was bedeutet Personalisierung im E-Commerce und wie funktioniert sie?

Personalisierung im E-Commerce bedeutet, jedem Kunden während des Online-Shoppings auf ihn zugeschnittene Inhalte auszuspielen. Das klingt vielleicht zunächst ganz einfach, aber Personalisierung im digitalen Einzelhandel stellt einen Sammelbegriff dar, der weitgefächerte Funktionen unter sich vereint. Einige dieser Funktionen sind:

  • Personalisierte Produktempfehlungen: Das E-Commerce-Personalisierungstool analysiert den Browserverlauf eines Webseitenbesuchers, um ihm für ihn relevante Produkte anbieten zu können.
  • Gezielter Inhalt: Verschiedene Nutzer suchen nach verschiedenartigen Inhalten. Die Personalisierung im E-Commerce erlaubt es, jedem individuellen Kunden die richtigen Inhalte anzuzeigen. 
  • Maßgeschneiderte Aktionen: Einige Online-Einkäufer bevorzugen Gratisversand, während andere Rabatte oder Vorzugsbehandlungen mögen. Was es auch immer ist: Mit der Personalisierung können Online-Shops auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen und ihnen entsprechende Aktionsangebote offerieren. 
  • Personalisierte E-Mails: Falls Kunden ihren Kaufvorgang kurz vor Abschluss abbrechen, ist es sinnvoll, ihnen eine auf sie zugeschnittene E-Mail zuzusenden. Der Text kann die Kunden dann dazu bewegen, zurück zum Warenkorb zu gehen und den Einkauf abzuschließen.
     

Durch die Bereitstellung eines personalisierten Einkaufserlebnisses können Onlinehändler ihren Kunden eine einzigartige und ansprechende Customer Journey bieten. 

Diese Strategie hat einen großen Effekt für Unternehmen, denn 80% der Kunden schließen eher einen Kauf ab, wenn ihnen ein personalisiertes Kauferlebnis geboten wird. Gleichzeitig zeigen Studien, dass mehr als 70% der Nutzer mehr oder weniger frustriert sind, wenn ihre Kauferfahrung zu unpersönlich ist. 

Angesichts solcher Zahlen ist die Personalisierung im E-Commerce keine bloße Option mehr, sondern ein Muss. Für Onlinehändler ist es unentbehrlich, wenn sie ihre Shops auf lange Sicht funktionstüchtig halten wollen. 

Praktische Vorteile der Personalisierung im E-Commerce

Die Personalisierung im E-Commerce hat verschiedene praktische Nutzen. Doch sie hat noch viele andere Vorteile, als man auf den ersten Blick annehmen könnte.  

Hier sind die Hauptnutzen der Personalisierung im Onlinehandel:

1. Höhere User-Engagement und Conversion-Rate

Es ist wahrscheinlicher, dass Internetnutzer mit dem Inhalt und den Produkten einer Webseite interagieren, wenn ihnen ein personalisiertes Kauferlebnis geboten wird. Das bedeutet, dass potenzielle Kunden mehr Zeit auf der Webseite verbringen und sich wahrscheinlich mehrere Produkte anschauen. 

Der erste positive Effekt, der sich bei einem verbesserten User Engagement zeigt, ist, dass sich das Ranking in den Suchmaschinen verbessert. Denn Google erkennt, dass die Nutzer mehr Zeit auf der Webseite verbringen. Eine weitere Auswirkung ist noch wichtiger: Das Unternehmen wird eine Zunahme der Conversions verzeichnen.

Anstieg Umsatz (26,6%), Konversationsrate (71,5%), durchschnittlicher Bestellwert (15,6%)
Quelle: smartinsights.com

2. Florierende Kundenbindung

Ein weiterer Vorteil, der durch Personalisierung entsteht, ist die wachsende Kundenbindung. Fast 60% der Kunden bleiben Marken treu, von denen sie sich verstanden fühlen. Ein Personalisierungstool ermöglicht es, eine ganze Customer Journey zu verbessern und auf lange Sicht die Kundenbindung zu stärken.

3. Kunden genießen ein besseres Kauferlebnis

Online-Shops, die sich auf Kundendaten zur Personalisierung verlassen, werden ein verbessertes Einkaufserlebnis für ihre Kunden kreieren. Sobald eine Personalisierungssoftware eingesetzt wird, wird sich dies positiv in der Kundenzufriedenheit niederschlagen, denn der Kunde bekommt genau das, was er von der Webseite erwartet.

Dabei spielt es keine Rolle, worum es sich im Detail handelt – eine personalisierte Produktempfehlung oder ein schöner Text – der Nutzer weiß es zu schätzen, wenn ein Webshop alles daran setzt, seine Customer Journey zu bereichern.

4. Steigender Umsatz

Das höchste Ziel eines jeden Unternehmens ist die Umsatzgenerierung. Durch die Personalisierung kann mit einem merklichen Zuwachs der Erträge gerechnet werden. 

Dieser Prozess erklärt sich ganz einfach – Nutzer verbringen mehr Zeit auf der Webseite des Shops, interagieren mit dem Content, und kaufen am Ende mehr als sie das sonst getan hätten. Dies alles ist ohne eine personalisierte Kauferfahrung kaum denkbar.

Die Grundtypen der KI-gestützten Textens

KI-gestütztes Schreiben ist ein weites Feld, das viele verschiedene Varianten in sich vereint. Wir unterscheiden aber zwei Grundtypen

Der erste Typ fußt ausschließlich auf Deep Learning zur Texterstellung. GPT-3 macht sich Deep Learning zu nutze und durchforstet Millionen Webseiten, um aussagekräftige Textmuster zu entdecken. So lernt das System und kann einzigartigen Content aus gegebenen Themen kreieren.

Der zweite Typ des KI-gestützten Schreibens stützt sich auf Data-to-Text. In diesem Fall lernt das Programm nicht von fremden Quellen, sondern nutzt den Dateninput eines Unternehmens, um neuen Content zu generieren.

AX Semantics nutzt Data-to-Text im Bereich der Natural Language Generation (NLG). Diese Technologie nutzt strukturierte Daten um gebrauchsfertige und natürlich klingende Texte zu erzeugen.

Das macht NLG auch so perfekt für E-Commerce-Unternehmen, die maßgeschneiderte Produktbeschreibungen und andere Arten datenabhängigen Contents brauchen.

Wie funktioniert das?

AX Semantics ermöglicht es Online-Shops ihre Textproduktion zu automatisieren, besonders im Bereich Produktbeschreibungen. Das kann anhand von strukturierten Daten aus einer externen Datenquelle, wie eines Product Information Management (PIM) Systems geschehen. 

Alles ist zudem ganz leicht von deinem Schreibtisch aus per Internet-Browser zu bedienen. Es muss also nichts programmiert werden. Automatisierte Texterstellung mit AX Semantics ist ein einfacher Prozess, der aus drei Stufen besteht:

  • Daten-Upload: Benutze dein PIM-System oder eine andere Quelle, um deine Daten hochzuladen, wie Produkteigenschaften und -informationen. Die Daten können zum Beispiel in einer CSV-Datei importiert werden.
  • Regeln festlegen: Du musst Regeln und den Stil definieren, den das Programm zur Erstellung der Produktbeschreibungen nutzen soll.
  • Produktbeschreibungen generieren: Der dritte Schritt ist der einfachste – klicke einfach auf den Knopf und AX Semantics startet die Generierung tausender individueller Texte für all deine Datensätze.
     

Der Prozess ist zwar ziemlich unkompliziert, dennoch stellt AX Semantics für Kunden einen interaktiven E-Learning-Kurs zur Verfügung, um ein einfacheres Onboarding zu ermöglichen. 

Die Top 7 der Personalisierungstools im E-Commerce

Wir haben einige Personalisierungstool-Alternativen recherchiert, um die besten davon vorzustellen. Hier sind die besten sieben Personalisierungsplattformen für Onlinehändler.

E-commerce Wachstum? Texterstellung automatisieren

1. AX Semantics

Klar sind wir ein bisschen befangen, aber das ist nicht der Grund dafür, warum wir unser Tool ganz oben auf dieser Liste nennen. Die AX Semantics E-Commerce Suite ist gleich aus mehreren Gründen das intelligenteste Personalisierungstool für den Handel

Wenn wir die Software auf einen detaillierten Anwendungsfall hin erklären, umfasst unsere E-Commerce Suite eine einfache fünfstufige Vorgehensweise:

  1. Daten sammeln – einfach das AX-Tracking-Snippet in die Webseite integrieren und Daten zum Nutzerverhalten in Echtzeit erhalten.
  2. Datenanalyse – der nächste Schritt ist die Analyse dieser Daten in unserem Metrics-System. Das ist die Basis für die Texterstellung.
  3. Content-Generierung – sie erstellt automatische Textpersonalisierung durch die Nutzung der User-Daten. Das Personalisierungstool erstellt für jeden Webseitenbesucher individuell zugeschnittene Texte, zum Beispiel automatisierte Produktbeschreibungen.
  4. Content anzeigen – der vierte Schritt ist einfach: kundenorientierten Content auf der Webseite ausspielen! Der Text wird für jeden Nutzer leicht abgeändert dargestellt.
  5. Performance-Reporting und Analyse – der letzte Schritt: durch Reportings und Analysen kann der Erfolg einer Webseite gemessen werden. So sieht der Nutzer sofort verbesserte Rankings in den Suchmaschinen und eine höhere Engagement-Rate.

Das Beste an AX Semantics ist, dass es die Skalierung der Personalisierung ermöglicht. Nach der Grundkonfiguration müssen keine Arbeiten mehr händisch ausgeübt werden. Denn das System eignet sich automatisch Wissen über Produkte und Nutzer an, um die automatisierte Texterstellung schnell ausführen zu können.

Pro und Kontra von AX Semantics

AX Semantics ist eine ganzheitliche Plattform, wodurch sie für viele Aufgaben des Onlinehandels geeignet ist. Die Hauptvorteile des Systems schließt Folgendes ein:

  • Hyper-Personalisierung: Das System von AX Semantics stützt sich auf Echtzeitdaten, um den einzelnen Webseitenbesucher auf ihn zugeschnittene Inhalte auszuspielen.
  • SEO: AX Semantics schreibt Texte, die einzigartig und für Suchmaschinensuche optimiert sind. Durch die Platzierung von Keywords auf allen Produktseiten wird sichergestellt, dass der Online-Shop besser rankt. 
  • Lokalisierung: Eine Studie zeigt, dass 90% der Online-Einkäufer sich den Inhalt von Webseiten in ihrer Muttersprache anzeigen lassen, wenn diese zur Auswahl steht. Genau aus diesem Grund unterstützt die Software von AX Semantics 110 Sprachen, sodass du auf die Bedürfnisse deiner Kunden auch sprachlich eingehen kannst.
  • Kundenbetreuung: Es braucht ein bisschen Zeit, sich an ein neues Programm zu gewöhnen, aber AX Semantics hat ein ganzes Customer-Support-Team, die rundum die Uhr gern bei Problemen und Fragen helfen. 
  • Datenanalyse: AX Semantics bietet ein Tool namens Metrics an, welches es ermöglicht, Nutzerdaten zu sammeln und zu analysieren. Das ist nützlich, da so die Entwicklungen in der Personalisierung ganz einfach verfolgt werden können.
  • Integration: Du kannst den Datenimport in die NLG-Cloud von AX Semantics und das Einpflegen des Texts in dein CMS vollständig automatisieren. Das Feature bietet gleich mehrere Optionen, um deinen Workflow komplett zu automatisieren.

 

Wir bei AX Semantics versuchen stets, unsere Produkte zu verbessern und achten dabei besonders auf die Meinungen unserer Kunden. Zwei kleine Anmerkungen konnten wir bisher ausmachen:

  • Das System von AX benötigt einen guten Datensatz: Es ist schwer, das Beste aus der AX-Software herauszuholen, wenn der Kunde keinen gut strukturierten Datensatz hat. Dieser sollte vollständig und von überflüssigen Daten bereinigt sein. 
  • Einige Anwender haben Schwierigkeiten mit dem Setup: Nutzer, die nicht technisch versiert sind, finden die Bedienung der Software manchmal zunächst etwas schwierig. Das ist aber oft tatsächlich nur der erste Eindruck – unsere Kunden sagen, dass die Bedienung mit der Zeit immer einfacher wird.

Alles in allem ist AX Semantics die beste Plattform für E-Commerce-Unternehmen, die ihre Produktseiten personalisieren wollen. Die Software spart Unternehmen Zeit und Geld während sie die Conversions und die Kundenzufriedenheit steigert. 

Schau dir dieses Video an, um zu erfahren, wie die automatisierte Texterstellung funktioniert.

Nosto

2. Nosto

Nummer zwei auf unserer Liste ist Nosto, ein Multichannel-Personalisierungstool für Onlinehändler. Es nutzt kundenbezogene Informationen, um ein maßgeschneidertes Kauferlebnis über verschiedene Kommunikationskanäle hinweg zu bieten. Das schließt auch die Produktkategorien und das E-Mail-Marketing ein.

Pro und Kontra von Nosto

Nosto deckt viele Aspekte des Kauferlebnisses im E-Commerce ab, also hat es viel zu bieten. Wir möchten folgende Besonderheiten hervorheben: 

  • Flexibilität: Das System ist flexibel genug, um verschiedene Konfigurationen durchzuprobieren. Mit anderen Worten: Die Plattform kann so kalibriert werden, dass sie dem Nutzerverhalten entspricht und eine wertvolle Kundenbasis schafft. 
  • Effektiv auf vielen Kanälen: Nosto kann bei der Personalisierung von fast allem helfen – von Text und E-Mail bis hin zu Apps und Popups. 
  • A/B testing: Obwohl es nicht einzigartig ist, ist dies ein sehr wertvolles Feature. A/B-Tests sind wichtig, um Einblick in das Nutzerverhalten zu erlangen und mehr über das eigene E-Commerce-Unternehmen zu erfahren.
  • Einfaches Setup: Sobald Nosto einmal aufgesetzt und aktiviert wurde, muss danach, abgesehen von ein paar kleineren Anpassungen, nicht mehr viel gemacht werden.


Nosto ist ein nützliches Tool, hat aber auch einige Nachteile: 

  • Steile Lernkurve: Mehr als ein Nutzer hat die Komplexität des Systems kritisiert. Anwender brauchen technisches Know-how, um es zum Laufen zu bringen.
  • Preis: Die Plattform ist nicht billig, dennoch fallen für kleinere Anpassungen und Lösungen Zusatzzahlungen an.
  • Schlechte Lokalisierungsfähigkeit: Nosto wird international agierenden Unternehmen mit größeren Lokalisierungsansprüchen nicht genügen.


Unterm Strich ist Nosto ein wertvolles Tool für E-Commerce-Unternehmen mit allgemeinen Personalisierungsplänen. Allerdings ist es nicht das beste Tool, wenn Firmen auf internationale Märkte expandieren wollen oder mit einem knapp bemessenen Budget auskommen müssen.

3. Personyze

Personyze ist ein weiteres Tool, das bei der Personalisierung von E-Commerce-Webseiten nützlich sein kann. Dieses Tool nutzt Behavioral Targeting, um jeden Aspekt des Online-Shops mit den Wünschen eines jeden einzelnen Kunden abzustimmen. Das System läuft stabil und bietet unzählige Features

Pro und Kontra von Personyze

Da es so ein umfassendes Tool ist, bietet Personyze E-Commerce-Unternehmen viele Optionen. Hier ein paar Dinge, die uns am besten gefallen:

  • Dynamische Landingpages: Personyze hilft bei der Erstellung dynamischer Landingpages, die in Echtzeit auf individuelle Besucher abgestimmt werden. So passt sich die Webseite stets dem Profil eines jeden Besuchers an. 
  • Content-Personalisierung: Obwohl Personyze nicht speziell für den Onlinehandel designt wurde, kann das Tool E-Commerce-Content personalisieren. Das schließt auch Produktempfehlungen ein. 
  • E-Mail-Personalisierung: Du kannst E-Mail-Kampagnen so anpassen, dass sie den Erwartungen eines jeden Empfängers entsprechen. 

Auf der anderen Seite hat Personyze auch einige Nachteile: 

  • Komplexität: Das System beinhaltet so viele Features und Optionen, dass die Bedienung für die meisten Nutzer eine wahre Herausforderung ist. 
  • Ungenügende Reportings: Personyze könnte definitiv bessere und ausführlichere Reportings bereitstellen. Die aktuelle Version der Datenanalyse gibt kaum Übersicht über Daten, die mit dem Verkauf in Zusammenhang stehen.
  • Langsame Benutzeroberfläche: Einige Kunden meinen, dass die Benutzeroberfläche ein wenig langsam ist. Das macht Personyze nicht weniger funktional, aber es stört den Arbeitsfluss.

Personyze ist ein verlässliches Personalisierungstool für den E-Commerce und kann für kundenspezifische Anpassungen genutzt werden. Falls der hohe Preis nicht abschreckt, können E-Commerce-Unternehmen damit gut arbeiten. 

OptinMonster

4. OptinMonster

OptinMonster ist eines der bekanntesten Tools zur Monetarisierung von Webseiten. Doch es dient auch als Personalisierungssoftware im E-Commerce. Die Hauptziele von OptinMonster sind, Online-Shops dabei zu helfen, ihre Warenkorbabbrüche zu reduzieren und ihre Verkaufs-Conversions zu steigern. 

Pro und Kontra von OptinMonster

Mehr als 500.000 Webseiten nutzen OptinMonster, also muss es einige brauchbare Features besitzen. Wir werden nun einige davon hervorheben, die für E-Commerce-aUnternehmen besonders bedeutsam sind. 

  • Vorgefertigte Templates: Das Tool stellt dutzende vorgefertigte Templates bereit, die als Grundlage für die Erstellung von Willkommensnachrichten, Exit-Intent-Popups, usw. dienen. Obwohl sie allgemein gehalten sind, passen sich diese Popups den Bedürfnissen individueller Nutzer auf ihr Surfverhalten hin an. 
  • Leicht zu bedienen: OptinMonster ist relativ einfach zu bedienen, vor allem durch die vielen Funktionen.
  • Visual Widgets: Das System spielt sehr schöne Visuals aus, die auf vorher festgelegten Kriterien und auf benutzerbezogene Informationen hin ausgewählt werden. 
  • Zahlreiche Integrationsmöglichkeiten: OptinMonster mit vielen anderen Drittanbieter-Tools zu verbinden, ist ganz einfach. Praktisch ist dies zum Beispiel für Tools wie Mailchimp, WordPress, Google Analytics, und Sendinblue.


OptinMonster ist toll, aber es ist nicht perfekt. Einige Details sind für E-Commerce-Unternehmen geradezu hinderlich:

  • Schlechtes Analysetool: Das mitgelieferte Analysetool ist wenig aussagekräftig. Es sind kaum Zahlen zu finden, außer zu Benutzerzahlen und Conversion-Rates. Auch müssen Kampagnen einzeln ausgewertet werden, da es kein universelles Analyse-Dashboard gibt.   
  • Unzureichende Kundenbetreuung: Dieses Problem liegt wahrscheinlich an der großen Nutzerzahl: Es dauert oft eine Weile, bis der Kundenservice von OptinMonster sich zurückmeldet.
  • Undurchsichtige Geldforderungen: Einige Kunden berichten von Problemen mit der Preisgestaltung. So mussten manche für Dienstleistungen bezahlen, die sie gar nicht in Anspruch genommen hatten.
Clerk.io

5. Clerk.io

Clerk.io ist ein auf E-Commerce-Unternehmen spezialisiertes Personalisierungstool. Es stellt leistungsstarke Automatisierungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen auf Kunden zugeschnittene Produktempfehlungen, Seitensuchen und vieles mehr erstellt werden können. Vor Kurzem wurde diese Liste mit der Möglichkeit zur Personalisierung von E-Mails erweitert.  

Pro und Kontra von Clerk.io

Clerk.io ist einer der größten Anbieter im Bereich Personalisierung im E-Commerce. Natürlich hat die Plattform also einige Vorzüge:  

  • Mehr Conversions: Der mit dem Tool generierte personalisierte Content führt zu einer deutlichen Steigerung bei den Conversions. Die meisten Kunden sind besonders davon angetan, wie Clerk.io die Steigerung ihrer Verkaufszahlen vorangetrieben hat. 
  • Design: Das Tool generiert schöne Visualisierungen, die Nutzern dabei helfen, die jeweils aktuelle Situation ihres Unternehmens schnell zu erfassen und zu verstehen. 
    Einfache Anwendung: Obwohl es eine Weile braucht, um sich an Clerk.io zu gewöhnen, ist die Plattform nicht so komplex wie so manch andere in dieser Liste.
  • Diversität: Clerk.io ist durch und durch eine Omnichannel-Plattform, die alles verwalten kann – von Produkttexten bis zur E-Mail-Kommunikation. Clerk.io kann in vielen Bereichen des E-Commerce angewendet werden.

Doch auch Clerk.io hat einige Punkte, die verbessereungswürdig sind:

  • Keine wirkliche CRM-Integration: Leider gibt es keine Lösung für ein Customer Relationship Management (CRM), worüber sich Kunden in der Vergangenheit bereits beschwert haben. Dieses Feature würde es den Nutzern ermöglichen, ihre Kunden und ihr Verhalten besser zu verstehen.
  • Die Lokalisierung könnte besser sein: Obwohl Clerk.io mit verschiedenen Sprachen arbeitet, kommt es an fortgeschrittene Lokalisierungsplattformen wie AX Semantics nicht heran.  
  • Preis: Ein gutes Tool verdient sich auch einen angemessenen Preis, aber der von Clerk.io ist dann doch ein wenig übertrieben.

Mit Clerk.io, erhalten Kunden gute Leistungen für ihr Geld. Obwohl es teuer ist, ist es ein vollumfängliches Programm mit Features, die die meisten E-Commerce-Unternehmer zu schätzen wissen.  

Kibo Personalisierung

6. Kibo Personalisierung

Kibo Personalisierung ist ein Tool, das Unternehmen dabei hilft, Nutzer als Individuen zu sehen, statt einer großen Gruppe von Kunden. Diese Plattform zielt darauf ab, die Engagement-Rate und den Customer Lifetime Value zu erhöhen. Das geschieht durch KI-gestützte Personalisierung. 

Kibo unterstützt verschiedene Funktionen wie die Eins-zu-eins-Personalisierung, Tests, Versuche, personalisierte Suche, etc. 

Pro und Kontra von Kibo Personalisierung

Wie alle Tools dieser Liste hat auch Kibo Personalisierung einige praktische Vorteile. Wir konzentrieren uns auf die Vorzüge, die vor allem für E-Commerce-Unternehmen von Nutzen sind.

  • Intuitive Benutzeroberfläche: Vielleicht der größte Vorzug von Kibo ist das übersichtliche und aufgeräumte Dashboard. Dadurch ist es auch für Anfänger geeignet. 
  • Dynamisches Testen: Kibo ermöglicht es, dynamische Tests durchzuführen und dadurch einen perfekten Mix aus Experimentieren und kontrollierter Steuerung zu schaffen. So können die richtigen Kundensegmente entdeckt und neue Kunden identifiziert werden. 
  • Behavioral Targeting: Das Tool beinhaltet hunderte Behavioral Targets, die dabei helfen, Kunden zu identifizieren. Kibo Personalisierung ermöglicht es so, eine Basis an Stammkunden aufzubauen. 


Kibo ist nicht fehlerlos, was bedeutet, dass wir auch die Nachteile beleuchten müssen. Die am meisten ins Auge stechenden Nachteile sind:

  • Produktempfehlungen: Mehr als ein Kibo-Kunde sagt, dass Produktempfehlungen nicht das halten, was sie versprechen. Das ist wahrscheinlich nicht bei allen Kunden so, doch es dämpft das Gesamtresultat der Personalisierung im E-Commerce. 
  • Schwaches eingebautes Analysetool: Es gibt dutzende andere Personalisierungsplattformen für den E-Commerce, die ein besseres Analysetool beinhalten. 
  • Unzureichende Kundenbetreuung: Kibos Kundenservice ist dem Vernehmen nach langsamer als erwartet. 

Alles in allem ist Kibo ein benutzerfreundliches Programm für Onlinehändler, die ein verlässliches und gut zu bedienendes Personalisierungstool brauchen.

Segmentify

7. Segmentify

Das letzte Tool auf unserer Liste ist Segmentify, auch als die “Alles-in-einem-Personalisierungssoftware für den E-Commerce” bekannt. Das System bietet fünf Hauptfunktionen: personalisierte Suche, Produktempfehlungen, Push-Benachrichtigungen, Behavioral Targeting und Conversion-Analyse in Echtzeit.

Pro und Kontra von Segmentify

Wir glauben, dass die meisten Segmentify-Feature wertvoll und nützlich sind, einige aber stechen besonders hervor. Folgende gefallen uns am besten: 

  • Personalisierte Suche: Eine der besten Beispiele für Personalisierung im E-Commerce. Statt allgemeine Suchergebnisse anzuzeigen, ermöglicht Sementify die Ausspielung auf Kunden zugeschnittener Ergebnisse, basierend auf deren Nutzerverhalten.
  • Empfehlungstool: Webseitenbesucher sehen eine große Bandbreite an personalisierten Produktempfehlungen, nicht nur Produkte, die am meisten gekauft werden. 
  • Ständige Verbesserung: Laut Bewertungen gefällt vielen Nutzern die ständige Erweiterung durch neue Funktionen.
     

Ein paar negative Aspekte gibt es allerdings auch:

  • Keine Integration von Google Analytics möglich: Webseiten-Besitzer, die eigentlich ihre Kennzahlen mit einem Drittanbietertool wie Google Analytics analysieren wollen, haben schlechte Karten. Eine Integration ist nicht möglich, man muss sich auf das Analysetool von Segmentify verlassen.  
  • Gelegentliche Probleme mit Push-Benachrichtigungen: Manchmal ist es schwierig Push-Benachrichtigungen zu kontrollieren und diese im Ordner für Entwürfe zu bearbeiten. 
  • Abstürzende Widgets: Widgets von Segmentify funktionieren hin und wieder nicht. Meistens können sie jedoch schnell repariert werden.

Im Großen und Ganzen ist Segmentify ein tolles Tool für die Personalisierung im E-Commerce. Es ist vielleicht nicht die umfassendste Option, dafür läuft sie zumeist aber reibungslos.

Vergleichstabelle: Die beste Personalisierungssoftware für den E-Commerce

Zur Veranschaulichung haben wir in der nachfolgenden Tabelle die Vor- und Nachteile der Personalisierungstools aufgelistet.

Zur Vereinfachung haben wir jedes Tool anhand der Funktionalität der Features für die Personalisierung im E-Commerce mit “hoch”, “medium” und “niedrig” bewertet . 

AX Semantics

Nosto

Personyze

Optin-
Monster

Clerk.io

Kibo Personali
zation

Segmentify

Automati-
sierung

Hoch

Hoch

Hoch

Hoch

Hoch

Hoch

Hoch

Lokali-
sierung

Hoch

Niedrig

Medium

Hoch

Medium

Medium

Niedrig

SEO

Hoch

Hoch

Hoch

Hoch

Medium

Medium

Hoch

Leicht zu bedienen

Medium

Niedrig

Niedrig

Hoch

Hoch

Hoch

Hoch

Daten- analyse

Hoch

Hoch

Medium

Medium

Hoch

Hoch

Medium

Kunden-Service

Hoch

Hoch

Hoch

Medium

Hoch

Medium

Hoch

Wie E-Commerce-Unternehmen die richtige Personalisierungssoftware finden

Vielleicht haben dich unsere Aufzählungen nicht überzeugen können, und das ist auch völlig okay. Wir können dir dennoch viele hilfreiche Tipps geben, wie du das richtige Personalisierungstool für deinen Online-Shop findest. So findest du einen guten Anbieter:

1. Stelle die Nutzerfreundlichkeit sicher

Ein Personalisierungsprogramm für den E-Commerce muss dir helfen, damit du deinen Kunden helfen kannst. Das Programm muss intuitiv zu bedienen sein. Wichtige Features müssen in ein oder zwei Klicks erreicht werden können. Zudem sollte eine steile Lernkurve für neue Nutzer möglich sein.

2. Automatisierungspotenzial

Die besten Personalisierungstools im Onlinehandel ermöglichen eine Automatisierung der meisten Prozesse. Sobald die Grundeinstellungen vorgenommen wurden, sollte das Programm in der Lage sein, repetitive Aufgaben zu übernehmen und auszuführen. 

Darum ist die automatisierte Texterstellung eine der wichtigsten Automatisierungstrends im E-Commerce.

Zum Beispiel erkennt die Software von AX Semantics verschiedene Produkttypen. Nach der Grundkonfiguration kann sie automatisch verschiedene Produktbeschreibungen innerhalb derselben Gruppe generieren. Es müssen also keine Anpassungen für jedes einzelne Produkt vorgenommen werden – das System führt diese selbstständig durch.

3. Überprüfe, ob die Integration von Drittanbietern möglich ist

Auch die leistungsstärkste Personalisierungssoftware kann nicht alles allein stemmen. Deshalb braucht es ein Tool, dass die Integration vieler relevanter Drittanbieter ermöglicht. 

Die Integration von Drittanbietertools ist wertvoll, denn sie helfen dabei, Zeit und Geld zu sparen und vereinen gleichzeitig verschiedene Features. E-Commerce-Unternehmen brauchen Integrationen, wie zum Beispiel die von Tools wie Shopify, Magento, Salesforce, Zapier, etc. 

4. Starke Datenanalyse

Nur wer die Resultate im Auge behält, weiß auch wirklich, ob die Personalisierung wie gewünscht funktioniert. Eine verlässliche Plattform liefert Online-Shops zahlreiche Einblicke in die eigenen Kennzahlen, wie:

  • Engagement-Rates
  • Customer Lifetime Value
  • Performanz der
  • Kampagnen
  • Conversion-Rates


Diese und viele andere Zahlen werden bestätigen, dass sich dein Unternehmen dank der Personalisierung positiv entwickelt.

5. Sachkundiger Kundenservice

Früher oder später stoßen Nutzer auf kleinere oder größere Probleme. Der Unterschied zwischen guten und schlechten SaaS-Dienstleistern ist, dass erstere einen sachkundigen Kundenservice haben. So können Probleme schnell gelöst und Schaden abgewandt werden.

Fazit

Im Internet sind viele ausgezeichnete Personalisierungstools für den E-Commerce zu finden. Fast jede Plattform kann dabei helfen, die Customer Experience zu verbessern – zumindest bis zu einem gewissen Grad.

Doch der Teufel steckt im Detail! 

Auch kleine Unzulänglichkeiten können große Probleme verursachen. Deshalb ist es wichtig, sich für das perfekte Tool zu entscheiden! An dieser Stelle möchten wir dir noch einmal vorschlagen, AX Semantics auszuprobieren

Unser Tool deckt viele Aspekte der Personalisierung im E-Commerce ab. Und es kommt noch besser: Das Programm automatisiert Prozesse und befreit dich von repetitiven Aufgaben. Das spart dir eine Menge Zeit, Geld und Nerven. Und, besonders wichtig, es wird deine Einnahmen steigern

Bist du bereit, es auszuprobieren?

FAQs

Was sind die besten Beispiele für Personalisierung im E-Commerce?

Eines der besten Beispiele für Personalisierung im E-Commerce kommt von AX Semantics und der Kooperation mit der Otto Group. Dabei handelt es sich um einen der größten Online-Shops Deutschlands und einem global agierenden Händlerbund. 

Mit Tausenden Produkten im Portfolio brauchte die Otto Group eine skalierbare Content-Lösung. AX Semantics übernahm die Erstellung hochqualitativer Produktbeschreibungen, indem die Texte, Formulierungen, Tonalität und Struktur individuell konfiguriert wurden.

Und AX Semantics ging sogar noch einen Schritt weiter! In die automatisierten Produktbeschreibungen wurde, wo es passte, ereignisrelevanter Content eingefügt. So konnte die Otto Group mehr als 100.000 hyperpersonalisierte Produktseiten generieren, die perfekt auf die Nutzer abgestimmt waren. 

Warum ist die Personalisierung im E-Commerce so wichtig?

Personalisierung im E-Commerce ist äußerst wichtig, da es Unternehmen ermöglicht, ihren Kunden eine einzigartige und gezielte Customer Experience zu bieten. Online-Shops können ihre Produkte, Services und ihre allgemeine Online-Darstellung so zuschneiden, dass diese auf die Bedürfnisse und Vorlieben ihrer Kunden passen. Das hilft entscheidend beim Aufbau der Kundenbindung und steigert mit der Zeit die Verkaufszahlen. Es hilft auch dabei, den durchschnittlichen Auftragswert zu erhöhen

Warum hadern viele E-Commerce-Händler mit der Personalisierung?

Viele E-Commerce-Händler tun sich schwer mit der Personalisierung, weil sie immer noch keine KI-gestützten Personalisierungstools verwenden. Unternehmen, die nicht in Automatisierungsprogramme investieren, können die Menge an Daten händisch nicht bewältigen.

Ihnen fehlt die Kundenanalyse und datengetriebenes Verständnis, darum endet es dann damit, dass sie ihren Webseitenbesuchern nur unpersönlichen und allgemeinen Content bereitstellen können.

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