Corona verändert unser Informationsbedürfnis

Wie verändert die Corona-Pandemie die Arbeitsweise in Content-Teams? Wie ändert sich das Nutzerverhalten und wie reagieren Content-Teams darauf? Diese Fragen habe ich an einige Redaktionsteams gestellt. Geantwortet haben hmmh, K-Mail-Order (Klingel-Versand), News.de und uNaice.

Home-Office ist für Content-Teams keine Herausforderung

Andreas Wenninger von uNaice arbeitet seit Jahren mit Mitarbeitern in ganz Deutschland, die alle aus dem Homeoffice arbeiten. „Das ist nichts Neues für uns und mit AX Semantics setzen wir auf eine SAAS-Lösung für unsere Arbeit.“

Philipp Kruse von hmmh sagt nach einer Phase der Eingewöhnung: „Durch unsere eigenverantwortliche Arbeitsweise und das konsequente Nutzen von kollaborativen Kommunikationsmitteln haben wir ohnehin schon viele Prozesse digitalisiert. Das erlaubt es uns, problemlos dezentral zu arbeiten und für unsere Kunden wie gewohnt ansprechbar zu sein. Neu an der Situation ist für uns, dass nicht mehr vereinzelt Kolleginnen oder Kollegen im Homeoffice arbeiten, sondern alle.“

Klingel startete mit einem zweitägigen Experiment in das Homeoffice-Modell und macht aus dem Experiment den neuen Standard, so Sascha Fritsch, K-Mail-Order. Ausserdem gibt es neue Regeln: „Zur Kommunikation im Team und auch zum Umgang miteinander als Team haben wir einige kleine Regeln festgelegt. So einfache Dinge wie ein ‚Guten Morgen zusammen‘ oder ‚Ich mach jetzt Feierabend / Tschüß‘ wird von jedem in Slack geschrieben – analog des Betretens / Verlassens des Büros. Wir machen jeden Tag mindestens einmal ein 30-minütiges Daily, um uns gegenseitig zu den aktuellsten Themen abzuholen.“

Dominik Liebsch aus der Redaktion News.de setzt auf mehrere Tools im Home-Office: „Mein Kollege und ich sind im Homeoffice und machen jeden Morgen ein Daily um 9 Uhr, entweder telefonisch oder über Google Hangout als Videokonferenz. Es tut gut, sich zwischendrin auch mal zu sehen und nicht nur zu hören. Wir tauschen uns zwischendrin über Slack und E-Mail aus, und für unseren Workload haben wir ein gemeinsames JIRA-Board als Backlog. Das funktioniert ganz prima, da ja alles webbasiert ist. Nun müssen wir einfach hoffen, dass das Netz nicht nachgibt.

Veranstaltungen kurzfristig digitalisiert

hmmh hat das im April geplante AX Meetup in München in eine Zoom-Konferenz verwandelt. Kruse: „Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder sagen wir die Veranstaltung ab oder wir setzen konsequent auf Digitalisierung. Wir haben uns dazu entschieden, das Meetup virtuell über Zoom stattfinden zu lassen. Das ist für uns zwar auch eine neue Erfahrung, für die wir aber offen sind. In der Zeit nach Corona kann dies für uns ein vielversprechendes Format werden.“

Corona verändert das Nutzerverhalten

Bei News.de Spielt der Corona-Content noch keine Rolle, Fritsch: „Was das Nutzerverhalten angeht, profitieren wir insgesamt weniger stark von dem hohen Suchinteresse zu allem, was mit Corona zu tun hat, da wir
einen ganz anderen  chwerpunkt bei News.de haben. Aber klar, Corona bringt auch uns derzeit guten Traffic und den versucht die Redaktion so gut es geht mitzunehmen. Für unsere Robo-Texte spielt das Thema
allerdings (noch) keine Rolle, wenn, dann vielleicht eher im negativen, da ja aktuell die Fussballspiele ausgesetzt sind.“

uNaice passt aktuell Produktbeschreibungen an:

Im Restaurant-Website-Baukasten von Metro werden User in den Texten der Restaurants auf den Lieferservice und die Handschuh- und Schutzmaskenpflicht der Fahrer hingewiesen.

Für Otto und Schäfer-Shop werden die Produkttexte um folgende Fakten ergänzt.: 

  1. Alle Produkte vollständig lieferbar
  2. keine Verzögerungen
  3. Kein Hautkontakt von Mitarbeitern mit Produkten oder Umverpackungen der Bestellungen


Wenninger: „Das ist mit der Textautomatisierung in wenigen Tagen machbar.“

Auch Klingel setzt auf Aufklärung in den Produktbeschreibungen mit Hilfe der Text-Automatisierung und will Käufer besser informieren und die Bedürfnisse der Nutzer mit angepassten Texten erfüllen. 

Anpassung des Angebots auf die Lebensrealität der User

In der aktuellen Situation sollten die Content-Teams neue Produkt Kategorien einrichten, in denen Produkte zusammengefasst werden. Es ist wichtig, die Produktbeschreibungen dementsprechend anzupassen und darin die Vorteile des Produkts textlich aufzugreifen.

Integriere eine Homeoffice Produktkategorie, um die User passend zur aktuellen Situation auszustatten.

 Lenke die Aufmerksamkeit auf bequeme und homeoffice-taugliche Outfits für zu Hause.

 Erstelle eine Produktkategorie für die Gartenarbeit oder die Gestaltung der eigenen vier Wände.

 Verkaufe Produkte zur Freizeitbeschäftigung aller Art für zu Hause wie beispielsweise Bastelaktivitäten, Lesen, Puzzeln und Spiele.

 Versende einen Inspirationsnewsletter mit Ideen für die Zeit zu Hause in Verknüpfung mit Produkten.

 Planst du Sonderaktionen wie Rabatte oder die versandkostenfreie Lieferung, dann ist es wichtig textlich darauf einzugehen.

Alles in allem bedeutet das: Es ist wichtig, dass die Content-Teams ihre Texte jetzt in Bezug auf die aktuelle Situation ihrer User schreiben, um sie vollständig abzuholen. Dies kann besonders schnell mit der automatisierten Texterstellung geschehen.

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Hinweis: Du wirst auf die englische Website weitergeleitet. Direkt Kontakt auf nehmen? Schreibe uns an sales@ax-semantics.com.
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